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Kostenlose Prüfung · KI-Sichtbarkeit

Findet ChatGPT meine Website?

Das weiß niemand sicher. Wer dir da eine Garantie gibt, verspricht zu viel. Was du wissen kannst: ob ChatGPT deine Seite überhaupt lesen darf.

5 MinutenSo lange dauert es, selbst nachzusehen.
Nur der BrowserMehr brauchst du nicht.
Stand 09/2026Bot-Liste zuletzt geprüft.

Der Ausgangspunkt

Drei Fälle. Die meisten sind im dritten.

Auf jeder Website liegt eine kleine Datei, in der steht, wer die Seite lesen darf. Sie heißt robots.txt und ist öffentlich.

Freigegeben

Der Name steht in der Datei, der Zugriff ist erlaubt. Da hat jemand nachgedacht.

Gesperrt

Der Name steht drin, der Zugriff ist zu. Manchmal gewollt. Oft kam es mit einem Plugin mit.

Nichts eingetragen

Kein einziger dieser Namen taucht auf. Dann darf jeder rein. Entschieden hat das niemand.

Der dritte Fall ist der Normalfall. Die Datei kommt vom Baukasten oder vom Plugin, danach schaut keiner mehr rein. Bei den meisten Betrieben hat nie jemand die Frage gestellt.

Anleitung

So siehst du selbst nach.

  1. 1

    Datei aufmachen

    Tipp deine Adresse in den Browser und häng /robots.txt dran.

    deine-domain.de/robots.txt

    Du siehst eine Textdatei. Sieht unspektakulär aus, ist es auch. Kommt eine Fehlermeldung, gibt es die Datei nicht.

  2. 2

    Nach den Namen suchen

    Drück Strg + F (Mac: Cmd + F) und such der Reihe nach:

    GPTBot
    ClaudeBot
    PerplexityBot
    Google-Extended

    Findest du keinen davon, bist du im dritten Fall. So geht es den meisten.

  3. 3

    Schauen, was drunter steht

    Steht ein Name da, zählt die Zeile direkt darunter.

    User-agent: GPTBot
    Disallow: /        <- gesperrt
    
    User-agent: GPTBot
    Allow: /           <- freigegeben

    Der Schrägstrich hinter Disallow sperrt die ganze Website. Steht dort ein Pfad wie /intern/, ist nur der Bereich zu.

  4. 4

    Für Technikaffine: im Terminal

    Ein Befehl, alle Treffer auf einmal.

    curl -s deine-domain.de/robots.txt | grep -i gpt

    Statt gpt gehen auch claude, perplexity oder extended. Kommt nichts zurück, steht auch nichts drin.

Ein Fall, den fast alle übersehen.

Wirft dein Server bei der robots.txt einen Fehler aus, statt die Datei zu liefern, behandeln viele Programme das wie eine komplette Sperre. Gar keine Datei zu haben ist harmlos. Eine kaputte ist es nicht.

Die Namen

Wer da anklopft.

Manche Programme sammeln Material für die Trainingsdaten der Modelle. Andere holen deine Seite erst in dem Moment, in dem jemand eine Frage stellt. Der Unterschied ist wichtig, wenn du etwas sperren willst.

Ein Beispiel: GPTBot ist das Programm, mit dem OpenAI Seiten für die Trainingsdaten abruft. OAI-SearchBot und ChatGPT-User gehören derselben Firma, holen deine Seite aber erst, wenn jemand in ChatGPT eine Frage stellt. Wer gefunden werden will, aber nicht im Training landen möchte, sperrt den ersten und lässt die beiden anderen zu.

NameGehört zuHolt Seiten für
GPTBotOpenAITraining
OAI-SearchBotOpenAIKI-Suche
ChatGPT-UserOpenAIKI-Suche
ClaudeBotAnthropicTraining
Claude-SearchBotAnthropicKI-Suche
Claude-UserAnthropicKI-Suche
PerplexityBotPerplexitybeides
Google-ExtendedGoogleTraining
Applebot-ExtendedAppleTraining
CCBotCommon CrawlTraining
BytespiderByteDanceTraining
meta-externalagentMetaTraining

Liste vom . Die Anbieter benennen ihre Programme gelegentlich um.

Der andere Weg

Wenn du KI-Dienste aussperren willst.

Manche wollen genau das Gegenteil: nicht gefunden werden, sondern die eigenen Texte und Bilder aus den Trainingsdaten heraushalten. Das geht in derselben Datei.

Trag pro Programm zwei Zeilen ein. Oben der Name, darunter der Schrägstrich:

User-agent: GPTBot
Disallow: /

User-agent: ClaudeBot
Disallow: /

User-agent: CCBot
Disallow: /

Erst überlegen, dann sperren.

Die Trainings-Crawler zu sperren hält deine Texte aus den Modellen raus. Sperrst du auch die Such-Crawler, verschwindest du aus den Antworten, die ChatGPT und Perplexity im Moment der Frage zusammenstellen. Für einen Betrieb, der Kunden sucht, ist das meistens der falsche Weg. Für einen Verlag oder ein Fotostudio kann es genau richtig sein.

Die Datei muss im Hauptverzeichnis liegen, damit sie unter deine-domain.de/robots.txt erreichbar ist. Bei WordPress macht das meistens ein Plugin, bei Baukästen gibt es eine Einstellung dafür. Und eine Bitte: Prüf danach, ob die Datei noch da ist. Ich habe schon Seiten gesehen, bei denen nach dem Eintragen gar nichts mehr kam.

Kostenlos, ohne Bedingungen

Oder ich schau für dich rein.

Du gibst mir deine Adresse, ich prüfe deine Startseite und schicke dir das Ergebnis schriftlich.

  • Wer darf reinWelche KI-Dienste deine Seite lesen dürfen und welche ausgesperrt sind.
  • Versteckte BremsenOb deine Seite aus Versehen auf „nicht anzeigen" steht oder der Server einen Fehler wirft.
  • Was Maschinen lesenOb Adresse, Telefonnummer und E-Mail als Text dastehen oder nur im Bild.
  • Zum NachprüfenZu jedem Punkt die Stelle aus deinem Quelltext im Original.

Antwort in drei Werktagen. Gespeichert wird nur die Adresse deiner Website und deine E-Mail, damit ich dir antworten kann. Datenschutz

Grenzen

Was ich damit nicht sagen kann.

  • Ob wirklich ein Programm bei dir war

    Das sehe ich nicht. Es steht nur in den Protokolldateien auf deinem Server. Da kommt keiner von außen ran. Du schon.

  • Ob ChatGPT deine Firma nennt

    Auch nicht. Freigeben ist die Voraussetzung dafür, dass es überhaupt möglich ist. Mehr ist es nicht.

  • Wie oft dein Name in Antworten auftaucht

    Das lässt sich nicht seriös messen. Dieselbe Frage, morgen gestellt, bringt eine andere Antwort. Wer dir dafür eine Zahl verkauft, verkauft dir eine Momentaufnahme.

Was die Prüfung leistet: Sie zeigt dir, woran es liegen könnte. Den Beweis holst du dir aus deinen eigenen Protokollen. Wie das geht, zeig ich dir gern.

Wer das anbietet

rankwell aus Hamburg.

rankwell sorgt dafür, dass lokale Betriebe gefunden werden. Bei Google und in KI-Assistenten. Eine Person, ein Ansprechpartner: Didier Ramos Silva Có.

Diese Prüfung kommt also von jemandem, der zu dem Thema auch Beratung verkauft. Deshalb steht oben, was sie nicht kann. Das Ergebnis gehört dir, ob du buchst oder nicht.

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